Register-Projekt der DDG zum Chronischen Handekzem


Warum carpe?

Handekzeme zählen zu den häufigsten Hauterkrankungen und haben nachgewiesenermaßen eine hohe gesundheitsökonomische und sozialmedizinische Bedeutung. Berufsbedingte Handekzeme stehen seit vielen Jahren an der Spitze der angezeigten Berufskrankheiten.

Der Schweregrad kann von sehr leichten bis hin zu schweren, chronischen Fällen reichen, die eine lang dauernde Krankschreibung erforderlich machen können und teilweise therapierefraktär sind. Trotz einer Vielzahl therapeutischer Optionen stellt sich die Therapie häufig als schwierig und oft als nicht dauerhaft erfolgreich dar. Eine allgemein anerkannte Klassifikation von Handekzemen und Langzeitdaten zum Therapieverlauf und langfristigem Therapieerfolg fehlen bislang.

carpe steht für „Chronisches Handekzem Register zum Patienten Langzeitmanagement“. Dieses weltweit erste Register-Projekt der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) zum schweren chronischen Handekzem soll diese wichtigen Daten strukturiert erheben.

Ziel des Register-Projekts

Strukturierte Erhebung folgender Informationen:

  • Demografische Charakteristika der betroffenen Personen
  • Ätiologische/morphologische HE Subtypen
  • Schweregrad des HE
  • Beeinträchtigung der Lebensqualität
  • Sozioökonomische Charakteristika
  • Risikofaktoren (exogen/endogen)
  • Prognose und Verlauf
  • Angewandte Therapie
  • Therapieerfolg (Wirksamkeit, Nebenwirkungen)
  • Patientenzufriedenheit
  • Compliance

Diese Parameter sollen im Langzeitverlauf erfasst werden, um neue Erkenntnisse zu Prognose und Krankheitsverlauf des Handekzems zu bekommen.


Projektprotokoll als PDF (130 KB)



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